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Zähneknirschen

Die Diagnose
Zu Beginn wird Ihnen Ihr Zahnarzt Fragen dazu stellen, ob Sie bemerken, öfter mit den Zähnen zu knirschen, ob und wo Sie Schmerzen haben und ob Sie morgens verspannte Kiefermuskeln wahrnehmen. Beim anschließenden Blick auf Ihr Gebiss schaut er explizit darauf, ob er abgeschliffene Stellen an den Zähnen sieht, ob Zahnersatz, wie Brücken oder Kronen, falsch sitzt oder Füllungen zu hoch stehen. Eine Bisskontrolle gibt Aufschluss darüber, welche Zähne besonders belastet sein könnten und wie die Kontaktverhältnisse der Zähne im Unter- und Oberkiefer zueinander sind. Schließlich tastet er die schmerzhaften Gebiete, wie Muskeln, Sehnen und Bänder im Rahmen einer so genannten Palpation ab.

Weiterhin erfolgt die Messung des Bewegungsumfangs bei Mundöffnung und Seitwärtsbewegungen des Unterkiefers. Liegt vermutlich eine CMD vor, geht die Untersuchung mit einer Funktionsanalyse noch weiter. Hier wird das Zusammenwirken von Zähnen, Muskulatur und Kiefergelenk untersucht. Dazu werden Abdrücke des Kiefers genommen, die dann in einen so genannten Artikulator eingespannt werden. Dieser stellt die Funktionen der Kiefer und der Zahnreihen nach. Eventuelle Störungen können so direkt nachvollzogen und daraus die therapeutischen Maßnahmen abgeleitet werden.

Richtiger Biss und Fehlfunktion

 

Weiter zur Therapie.

 

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