Zähneknirschen
Die Symptome
Häufiges Zähneknirschen kann zu einer übermäßigen Abnutzung oder Verletzung der Zähne führen. Der Zahnarzt erkennt dies schnell an sichtbaren Abwetzungen an den Zähnen. Durch eine Bisskontrolle mit einer dünnen, eingefärbten Spezialfolie kann der Biss der Zähne zueinander getestet werden.
Erste Anzeichen für den Zähneknirscher selbst sind oft eine Steifheit und Müdigkeit des Kiefers und Schwierigkeiten, den Mund weit zu öffnen. Auch einzelne Zähne, die von der Belastung besonders betroffen sind, können schmerzen.
Durch das Zähneknirschen kann es zu einem Druck von bis zu 150 Kilogramm kommen - dabei reibt sich sogar der harte Zahnschmelz ab. Ist es so weit gekommen, sind Zahnbein und Zahnnerv nicht mehr geschützt und der Zahn reagiert sehr sensibel auf Heißes, Kaltes, Süßes oder Saures.
Extreme Auswirkungen können schließlich sein, dass das Zahnbein sich dort, wo der Schmelz abgerieben ist, dunkel färbt und das Zahnfleisch anfängt zu schrumpfen und zu bluten. Zähne beginnen schließlich zu wackeln und können dann ausfallen. Oder der Zahnschmelz reißt auf und der Zahn bricht letztendlich auseinander. Häufiges Zähneknirschen äußert sich häufig auch durch Kopfschmerzen, Nackenverspannungen oder auch Tinnitus.
Schon gewusst?
Bei normaler Funktion der Kiefergelenke haben die Zähne des Ober- und Unterkiefers nur etwa 30 Minuten am Tag Kontakt zueinander. In der restlichen Zeit sollten die Kiefer in einer entspannten Schwebehaltung zueinander stehen.
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