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Reportage des Monats: Dentalphobie

Die Panik vor dem Zahnarztbesuch – Seite 2

Mögliche Behandlungsmaßnahmen
Inzwischen gibt es einige Arten der Therapie durch die der Betroffene lernen kann, entweder mit der Angst besser umzugehen oder sie auf Dauer zu bewältigen. Das Wichtigste zu Beginn einer Therapie ist, dass man einen Zahnarzt findet, dem man vertrauen und mit dem man über seine Ängste offen sprechen kann. Im besten Fall bietet dieser auch spezielle Behandlungen zur Bekämpfung der Angst an. Der erste Termin sollte dabei nur ein Kennenlernen sein, bei dem außerhalb des Behandlungszimmers in einer freundlichen Atmosphäre das weitere Vorgehen besprochen wird.

Entspannungsmethoden
Nach diesem ersten Schritt können weitere Maßnahmen angegangen werden. So haben sich im Rahmen von Entspannungstechniken etwa psychotherapeutische Maßnahmen, wie die kognitive Verhaltenstherapie bewährt. Diese Therapie hilft dem Patienten, die negativen Gedanken zu stoppen und sie gegen sachlichere und positivere zu ersetzen. Dabei wird versucht, auch das störende Verhaltensmuster aufzubrechen, um die Angst von Grund auf zu bekämpfen und schließlich zu besiegen. Andere Möglichkeiten, Entspannung herbeizuführen, sind beispielsweise bewusstes Atmen, Muskelentspannung oder das Hören von entspannender Musik bei der Behandlung.

Hypnose
Die Hypnose versetzt den Patient in einen leichten tranceartigen Zustand. Dabei wird sein Bewusstsein vom Arzt auf innere angenehmere Erlebnisse und Gedanken gelenkt. Die Zahnbehandlung tritt somit in den Hintergrund des Bewusstseins, wodurch Verkrampfungen und Schmerzempfindlichkeit reduziert werden. Der Patient ist dabei allerdings jederzeit ansprechbar.

Akupunktur
Durch gezieltes Setzen von Akupunkturnadeln können Verspannungen gelöst und damit Panikgefühle verringert werden. So wird die Zahnbehandlung für den Angstpatienten leichter und entspannter.

Betäubungsmittel
Die Betäubungsmittel von heute sind sehr sicher und haben wenige Nebenwirkungen. Sie können gezielt den zu behandelten Bereich im Mund betäuben. Bei großen Eingriffen oder großer Angst kann auch eine Vollnarkose durchgeführt werden. Diese sollte allerdings aufgrund ihrer Risiken nicht jedes Mal angewandt werden. Weiterhin gibt es die Möglichkeit einer Analogsedierung, eine Art Dämmerschlaf, welcher sich vor allem bei kürzeren Behandlungen empfiehlt. Zur Angstbekämpfung eignen sich diese Methoden freilich nicht, denn die Angst wird nur für die Behandlung unterdrückt, ist aber beim nächsten Mal wieder vorhanden.

Fazit
Da der regelmäßige Gang zum Zahnarzt für gesunde Zähne auf Dauer unvermeidlich ist, sollten Sie versuchen Ihrer Behandlungsangst entgegenzutreten. Auf der Suche nach dem geeigneten Zahnarzt und für weitere Informationen zum Thema stehen Ihnen die Länder-Zahnärztekammern zur Verfügung.   

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