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Zahnfäule

Die Ursachen
Das Risiko, Karies zu bekommen, hängt im Wesentlichen von drei Faktoren ab: von der Zusammensetzung der Bakterien im Mundbereich, der Qualität der Zahnpflege und der Häufigkeit der schädlichen Nahrungsaufnahme. Als wissenschaftlich bestätigte Theorie für die Kariesentstehung gilt die chemoparasitäre Theorie von Miller (1898) - sie geht davon aus, dass einige der ca. 300 verschiedenen Arten von Bakterien der Mundhöhle sich an die Zahnoberfläche heften und dort innerhalb kürzester Zeit einen fest haftenden Zahnbelag (Plaque) bilden können.

In den letzten Jahrzehnten konnte Streptococcus mutans als besonders schädlicher Mikroorganismus identifiziert werden. Bei einem Überangebot von kariogenem Substrat - im Wesentlichen Zucker - werden durch ihn organische Säuren produziert. Diese wirken auf die Zahnhartsubstanz, also den Schmelz - die Folgen sind Entmineralisierung und eine bröckelige Beschaffenheit. Wird nichts unternommen, dringt die entstandene Karies ins Zahninnere vor und Zahnmark und Zahnnerv werden als nächstes befallen.

 

Weiter zu den Symptomen.

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