Kiefergelenkschmerzen
Die Therapie
Je nachdem, welche Diagnose der Zahnarzt stellt, folgen daraus unterschiedliche Behandlungsmethoden. Ist mangelhaft eingesetzter oder abgestumpfter Zahnersatz der Grund für die Kiefergelenkschmerzen, muss dieser fachgerecht überarbeitet werden. Engstände der Zähne oder Zahnasymmetrien sollten – wenn sie Schmerzen verursachen – durch eine kieferorthopädische Behandlung behoben werden. Knirschen Sie mit den Zähnen, liegen häufig Stress oder seelische Belastungen zugrunde – eine erste Hilfe, um die Zähne zu schonen, ist hier eine Bissschiene. Grundsätzlich muss aber etwas gegen die psychischen Belastungen unternommen werden, etwa durch Psychotherapien oder Entspannungsübungen.
Wenn die Muskeln oder Gelenke bereits entzündet sind, verschreibt Ihnen der Zahnarzt meist Schmerzmittel. Bei starken Verspannung wird er Ihnen zusätzlich Massagen verschreiben oder Akupunktur empfehlen. Diese Entspannungsverfahren helfen, Blockaden zu lösen und den Energiefluss zu fördern.
Schon gewusst?
Eine Funktionsanalyse ist nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen enthalten. Deshalb werden diese diagnostischen Befunderhebungen nach der amtlichen "Gebührenordnung für Zahnärzte" (GOZ) abgerechnet und als Privat-Leistung in Rechnung gestellt.








