Startseite  |  Kontakt  |  Sitemap
Suche  los
ERGO Direkt Versicherungen
MundtrockenheitArchiv
Schriftgröße: Schrift kleinerSchrift normalSchrift größer
Beitragsbewertung:
Reportage des Monats: Klebebrücken

Die bekanntesten Zahnersatzformen sind Brücken oder Implantate. Doch es gibt auch eine weitere, schonendere Methode, die auch noch deutlich günstiger ist. Die Rede ist von der sogenannten Adhäsiv- oder Klebebrücke. Bei dieser bereits seit 20 Jahren existierenden Methode wird der Zahnersatz einfach am Nachbarzahn festgeklebt. Wir zeigen Ihnen, wie das genau funktioniert und für wie gut sich diese Lösung in der Praxisanwendung erweist.

Begonnen hat die Entwicklung der Klebebrücken mit der sogenannten Marylandbrücke. In dieser ersten Entwicklungsstufe war das Klebeverfahren noch nicht sehr weit gediehen und die Brücken somit nicht sehr beständig. Sie wurde daher oft nur als Provisorium eingesetzt. Lange Zeit wurde sie überhaupt nur bei Jugendlichen, der Kieferwachstum noch nicht abgeschlossen war verwendet. Auch ist bei Ihnen die Nervenkammer der Zähne noch sehr groß, so dass diese durch zu starkes Beschleifen der Zähne für eine herkömmliche Brücke zu stark geschädigt werden könnte.

Anwendungsmöglichkeiten und Voraussetzungen für Klebebrücken
Auch wenn früher Klebebrücken meist nur bei den Jugendlichen eingesetzt wurden, gibt es inzwischen keine Altersbegrenzungen mehr. Die Entwicklung für das Klebeverfahren ist inzwischen sehr weit fortgeschritten, so dass diese Art von Zahnersatz inzwischen als eine gängige Behandlungsmethode eingesetzt wird. Allerdings müssen hierfür bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden: der Biss muss sehr gut sein, so dass keine übermässigen Belastungen für den "neuen" Zahn auftreten und die Nachbarzähne, an denen die Klebebrücke verankert wird, müssen kariesfrei sein und sollten möglichst große und gesunde Schmelzflächen aufweisen. Durch Klebebrücken werden meist nur ein oder zwei Zähne ersetzt und sie können entweder an zwei Nachbarzähnen oder wie neue Erkenntnisse für besser befinden, an nur einem Nachbarzahn (Pfeilerzahn) befestigt werden.

Vorgehensweise zum Einsatz von Klebebrücken
Zu Beginn der Behandlung findet eine klinische und röntgenologische Untersuchung der Zähne beim Zahnarzt statt. Nach der Einordnung der Ergebnisse erfolgt die Beschleifung der lückenbegrenzenden Zähne von lingual (zungenwärts) im Unterkiefer oder palatinal (gaumenwärts) im Oberkiefer. Hierbei wird nur die oberste Zahnschicht, der Schmelz, abgetragen. Daher entstehen für den Patienten in der Regel keine Schmerzen, so dass keine örtliche Betäubung notwendig ist. Soll nur ein einzelner Frontzahn ersetzt werden, genügt es meist, eine einflügelige Adhäsivbrücke einzusetzen. Zum Schutz vor dem Ablösen der Brücke durch zu festes Zubeißen oder andere Fehlbelastungen, werden kleine Abstützkerben in den Nachbarzähnen eingebracht. So wird für einen besseren Halt und somit eine längere Lebensdauer der Klebebrücke gewährleistet.

Zum weiteren Behandlungsablauf beim Einsatz von Klebebrücken.

 

Beitrag bewerten:
Bookmarken Sie diesen Beitrag bei: icio.de Mister Wong oneview.de Webnews Y!GG Folkd Google LinkARENA
Leser, die sich für dieses Thema interessierten, interessierten sich auch für:
Privatpatient

Testen Sie die Tarife der ERGO Direkt Versicherungen!

Ich zahle nur 9,90 EUR im Monat!

Tarif Details
Tarif berechnen