Komposite oder Kunststoff-Füllungen werden meist bei kleineren Defekten in den Zähnen - vor allem bei den Frontzähnen verwendet. Wir geben Ihnen einen Überblick über Material, Einsatzmöglichkeiten, Behandlung und Finanzierung.
Das Material
Komposite (aus dem Englischen: composite = zusammengesetzt) sind eine Mischung aus Kunststoff und Mineralpulver, bestehend aus Glas- und Quarzteilchen. Das Mischverhältnis liegt bei etwa 70-80% Kunststoff und 20-30% Mineralpulver. Das Gemisch ist anfangs weich und kann somit gut in den zu behandelnden Zahn gefüllt werden. Man verwendet hier sogenannten lichthärtende Komposite, die unter Einwirkung von Blaulicht aushärten. Früher hing dem Material der Ruf an, es sei ein unzureichender Amalgam-Ersatz. Doch im Laufe der Zeit wurden erhebliche Verbesserungen vorgenommen, so dass Komposite heute eine gängige Füllungsart darstellen. Ein großer Vorteil der Komposite ist, dass sie der natürlichen Zahnfarbe angepasst werden können und somit nicht auffallen. Außerdem sind sie im Allgemeinen gut verträglich.
Die Einsatzmöglichkeiten
Komposite wurden früher meist nur bei kleineren Defekten im Frontzahnbereich, am Zahnhals oder bei Kinderzähnen verwendet. Größeren Defekten vor allem auf den Kauflächen der Backenzähne war das Material früher nicht gewachsen, da hier ein erheblicher Kaudruck herrscht. Inzwischen wurde das Material aber soweit verbessert, dass selbst dies kein Problem mehr darstellt. Dennoch gilt weiterhin je größer das Loch ist, umso schlechter eignen sich Komposite. Sie brauchen rundherum Zahnsubstanz, um perfekt zu halten. Im Gegensatz zu bspw. Amalgam benötigen Komposite einen Zahnrand.
Zum Behandlungsablauf, Haltbarkeit und Kosten von Kompositen.









