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Kronen

Wenn ein Zahn nicht mehr mit Füllungen saniert werden kann, empfiehlt sich der Einsatz einer künstlichen Krone, die auf den beschädigten Zahn aufgesetzt wird. Mit einer Krone kann die Form und die Funktionalität dieses Zahns wieder vollständig hergestellt werden. Dabei wird diese Art der Versorgung vom Patienten fast immer problemlos angenommen. Kronen wirken nicht wie ein Fremdkörper im Mund, sondern werden wie eigene Zähne erlebt und die Kaufähigkeit wird vollständig wieder hergestellt. Bei guter Pflege kann eine Krone bis zu 20 Jahre halten. Kronenarten, wie Teilkrone, Vollkrone, Vollgusskrone, keramische Verblendkrone, Galvanokrone und Vollkeramikkrone, können hier zum Einsatz kommen.

 

Teilkrone

Teilkrone
Wenn die Außenwand eines Zahns zumindest teilweise erhalten werden kann, wird eine Teilkrone als Versorgungsart gewählt. Sie kann entweder aus Goldlegierungen oder Keramik angefertigt werden.

 

 

Vollkrone
Zum Einsatz einer Überkronung des kompletten Zahns kommt es, wenn dieser so weit zerstört ist, dass weder Füllung noch Teilkrone ihm seine Form und Funktionalität zurückgeben können. Davor wird der Zahn komplett von Karies befreit und mit Kunststoff aufgebaut. Der so präparierte Zahnstumpf wird dann von der künstlichen Zahnkrone ummantelt. Dabei werden vier verschiedene Arten von Kronen unterschieden:

 

Vollgusskrone

Vollgusskrone
Vollgusskronen werden entweder aus Nichtedelmetall- oder aus Edelmetalllegierungen hergestellt. Letztere gelten allerdings als passgenauer und korrosionsbeständiger und besitzen somit eine längere Haltbarkeit. Da die Vollgusskronen eine metallene Farbe aufweisen, kommen sie nur im Seitenzahnbereich in Frage.

 

Keramische Verblendkrone

Keramische Verblendkrone
Soll der Zahn auch nach dem Einsatz einer Krone möglichst natürlich aussehen, kann eine keramische Verblendkrone eingesetzt werden. Hierbei wird auf das mit einer Edelmetalllegierung gegossene Goldkäppchen ein zahnfarbenes Keramikmaterial aufgebrannt. Allerdings wirkt der künstliche Zahn durch den Keramikuntergrund nicht durchschimmernd wie ein echter Zahn. Durch eine individuelle Schichtung der Keramik kann allerdings ein ähnlicher Effekt geschaffen werden. Ein weiterer Nachteil kommt zum Vorschein, wenn das Zahnfleisch etwas zurückgeht. Dann kann es passieren, dass der Metallrand der Krone sichtbar wird. Um dies zu verhindern, kann man in einem aufwändigen Verfahren eine so genannte Keramikschulter anlegen, mit der im Randbereich eine exakte Stufe geschaffen wird.

 

Galvanokrone

Galvanokrone
Bei einer Galvanokrone wird das Metallkäppchen in einem galvanischen Verfahren hergestellt, wodurch sehr präzise gearbeitet werden kann. Da hier ein 99,5-prozentiges Feingold verwendet wird, ist das Risiko, Allergien oder Metallunverträglichkeiten zu bekommen, sehr gering. Das galvanische Käppchen ist wesentlich dünner als das Goldkäppchen, somit kann die keramische Verblendung etwas dicker gemacht und dadurch eine optimale Ästhetik erreicht werden.

 

Vollkeramikkrone

Vollkeramikkrone
Die völlig metallfreien Vollkeramikkronen werden meist im Frontzahnbereich eingesetzt, denn sie sind ästhetisch so hochwertig, dass sie zwischen den gesunden Zähnen fast nicht auffallen. Durch die sehr aufwändige und komplizierte Fertigung wird der schimmernde Effekt erreicht, der den natürlichen Zähnen zu Eigen ist.

 

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