Mundhygiene
Als Unterstützung für die Zahnreinigung dienen Mundspülung & Co. Was hier sinnvoll ist und was nicht, zeigen Ihnen unsere Beispiele.
Zungenschaber
Ein ziemlich neues Produkt im Rahmen der Mundpflege ist der Zungenschaber. Er besitzt Speziallamellen, mit denen man den geruchsbildenden Belag auf der Zunge, der jede Menge Bakterien enthält, mühelos entfernen kann. Bitte achten Sie bei der Verwendung des Zungenschabers darauf, nur leichten Druck auf die Zunge auszuüben, damit Verletzungen der Zunge vermieden werden.
Mundspülung
Die Mundspülung ist lediglich als ergänzende Maßnahme bei der Mundpflege anzusehen. Sie hilft allerdings erwiesenermaßen bei der Karies-Prophylaxe. Dazu sollte sie bakterizide und mineralisierende Wirkstoffe, wie etwa Chlorhexidin, Zinn-Chlorid oder Amin- und Zinnfluoridlösungen beinhalten. Chlorhexidin gilt hier allgemein als das wirksamste der Mittel, kann aber zu Nebenwirkungen wie Zahnfleischverfärbungen und Geschmacksirritationen führen und wird deshalb für die tägliche Anwendung nicht empfohlen. Fragen Sie am besten Ihren Zahnarzt, welche Mundspülung Sie anwenden sollten.
Munddusche
Der druckgetriebene Wasserstrahl einer Munddusche kann zusätzlich die Reinigung der Zähne und Zahnzwischenräume unterstützen. Eine alleinige Anwendung der Munddusche zur Zahnpflege ist aber keinesfalls empfehlenswert.
Zahnpflegekaugummis
Falls Sie tagsüber nach dem Essen keine Zeit zum Zähneputzen haben, sind Zahnpflegekaugummis gut geeignet. Sie reinigen die Zähne mechanisch und regen den Speichelfluss an, wodurch Bakterien und Säure weggeschwemmt werden. Durch die Kaugummis wird der Speichel neutralisiert und die Zahnoberfläche remineralisiert. Sie ersetzen allerdings nicht die tägliche Reinigung der Zähne mit einer Zahnbürste. Achten Sie bitte unbedingt darauf, dass die Kaugummis zuckerfrei sind!












