Susann Vogel - viele Zahnbehandlungen absehbar
Alles begann mit einem Tinnitus. Es folgten Migräneschübe, immer häufiger, immer heftiger. Lange konnte kein Arzt Susann Vogel helfen. Bis ihr Physiotherapeut die richtige Spur fand. Der Düsseldorferin war das fast unheimlich: Eine Fußreflexzonenmassage verriet dem Therapeuten unter anderem, dass die Weisheitszähne seiner Patientin bereits gezogen waren. Dann fragte er sie, ob sie nachts mit den Zähnen knirsche. Davon wusste Susann Vogel: Schon als Kind hatte sie damit ihre Eltern geweckt. Ihr Zahnarzt hatte das nicht ausreichend behandelt.
Nun zog die Pressereferentin die Konsequenzen und suchte sich eine neue Ärztin. Die riet zu einer stabilen Beißschiene. Damit schläft Susann Vogel nun jede Nacht, zusätzlich macht sie Yoga - ebenfalls eine Empfehlung des Physiotherapeuten. Und tatsächlich: Die Migräne ist verschwunden, der Tinnitus lässt sich nur noch selten hören.
Also alles gut? "Ja, bis auf die Zähne!", sagt Susann Vogel. Mit dem Knirschen (siehe auch Bruxismus) werde sie vermutlich nie aufhören. Die Zähne sind davon sehr angegriffen, weshalb Füllungen alle zwei Jahre erneuert werden müssen. Ihre Zahnärztin hat ihr deshalb empfohlen, eine Zusatzversicherung abzuschließen. "Weil an meinen Zähnen wohl immer etwas zu machen sein wird", weiß Susann Vogel.
Schon gewusst?
Knirschen Sie auch mit den Zähnen? Dies kann verschiedene Ursachen haben: Stress oder schlecht sitzender Zahnersatz. Sie sollten dringend mit Ihrem Zahnarzt darüber sprechen und der Ursache auf den Grund gehen, bevor Zahnsubstanz zerstört wird. Ausführliche Informationen zum Thema Zähneknirschen finden Sie hier.
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