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Weisheitszähne

Therapie
Fällt die Entscheidung darauf, die Weisheitszähne zu entfernen, erfolgt sie meist im Rahmen einer ambulanten Behandlung mit örtlicher Betäubung. Die Zähne werden meist in Etappen anhand einer üblichen Zahnentfernung gezogen. In seltenen Fällen können Weisheitszähne auch stationär durch einen operativen Eingriff entfernt werden. Dabei werden die Zähne durch Aufklappen der Schleimhaut freigelegt. Die Wunde wird anschließend vernäht.

Die Entfernung der Weisheitszähne birgt allerdings auch einige Risiken. So kann es zu typischen Operationsrisiken, wie Wundinfektionen oder Blutungskomplikationen kommen. Weiterhin muss bedacht werden, dass die unteren Weisheitszähne in der Nähe von Gefühlsnerven liegen, die das Gefühl in der Unterlippe, der unteren Zähne, das Gefühl in der Zunge und einen Teil des Geschmacksempfindens transportieren. Durch die Zahnentfernung kann es zu Schädigungen, wie Gefühlsstörungen oder Taubheitsgefühlen, kommen. Auch schwere Infektionen oder Abszesse sind mögliche Folgen. Bei den oberen Weisheitszähnen besteht die Gefahr einer Kieferhöhleninfektion. Da der Weisheitszahn eine so genannte Schwachstelle im Unterkiefer ist, kann es in seltenen Fällen bei der Zahnentfernung oder bis zu vier Wochen danach zu einem Kieferbruch kommen.

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