Das Zahnfleisch ist ein Bestandteil des Zahnhalteapparats und ist im gesunden Zustand fest und rosafarben. Es besteht aus einem mehrschichtigen Plattenepithel und kann nicht von selbst nachgebildet werden. Aufgrund verschiedener Ursachen kann es manchmal zum Bluten des Zahnfleischs kommen. Diese möchten wir hier gerne aufzeigen und auch Tipps zur Vermeidung aufzeigen.
Definition Zahnfleischbluten
Ist der Zahnpastaschaum beim Putzen manchmal rötlich oder beim Beißen in einen Apfel bleiben Blutspuren zurück, so sind das Zeichen für Zahnfleischbluten. Meist ist das Zahnfleisch dabei geschwollen, rot verfärbt und sehr druckempfindlich und blutet bereits bei einer leichten Berührung. Oft bilden sich zusätzlich zu den Blutungen Zahnfleischtaschen aus, die eine Vorstufe zur Parodontitis sein können.
Ursachen für Zahnfleischbluten:
- Verletzungen durch Benutzung eines zu harten Bürstenkopf
- Falsche Zahn- oder Mundhygiene
- Ungenügende Zahn- und Mundhygiene
- Plaque, Zahnstein oder Karies
- Schlecht angepasste Prothesen
- Zähneknirschen
- Schwangerschaft
- Vorliegen einer Zahnfleischentzündung oder Zahnbettentzündung
- Symptome einer der folgenden Krankheiten:
- Bluterkrankheit
- Leukämie
- Aplastische Anämie
- Leberfunktionsstörungen
- Diabetes mellitus
- Schilddrüsenüberfunktion
- Störungen im Kalziumstoffwechsel
- Vitamin-C-Mangel
- Virale Infektion
Auch die Überdosierung von Medikamenten zur Blutverdünnung kann zu Zahnfleischbluten führen.
Weiter zur Diagnose und den Therapiemöglichkeiten von Zahnfleischbluten.













